Korte möchte Haushaltssperre vermeiden

Als Webinar und mit knapp viermonatiger Verspätung hat die Interessengemeinschaft Stuhrer Unternehmen (Isu) am Montagabend ihren Dämmerschoppen mit Bürgermeister Stephan Korte und Wirtschaftsförderer Lothar Wimmelmeier über die Bühne gebracht.

Da der traditionelle Dämmerschoppen ohne die Themen Brinkumer Ortskern und Gewerbeflächen kein Dämmerschoppen wäre, kamen sie auch am Montag zur Sprache. Was den Ortskern angeht, hätten verschiedene Investoren mit der für die Flächenvermarktung zuständigen Kreissparkasse gesprochen, sagte Korte. „Ein, zwei Vorschläge“ habe er bereits kennengelernt. „In dieser Woche werden mir weitere präsentiert. Wir haben gerade eine gute Chance, dass wir das zu einem guten Ergebnis führen werden.“

Mehr als nur Wohnbebauung

Sein ausdrücklicher Wunsch sei es, dass es auch nach der Schließung des Hotelbetriebs im Bremer Tor eine Übernachtungsstätte im Brinkumer Zentrum gebe. „Ein Ortskern, der nur Wohnbebauung hat, wird seinem Auftrag nicht gerecht“, sagte Korte, der auch eine „kulturelle Mitte“ schaffen will. Der Bürgermeister denkt über eine Veranstaltungsmöglichkeit nach, da das Ambiente des Ratssaals nicht für jede Form der Musik geeignet sei. „Eine Konzertbühne, etwas in Richtung junge Leute, die einen anderen Musikgeschmack haben.“

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