Informationsveranstaltung zum Ortskern Brinkum

Für den ersten Investoren-Wettbewerb wurde ein Plan mit „Bauklötzchen“ vorgelegt und die Interessenten sollten ein Nutzungskonzept für die Gebäude vorschlagen.

„Brinkum in Fahrt“ ist so vorgegangen, dass entsprechend eigener Prämissen ein Nutzungsvorschlag erarbeitet wurde.

Dabei stellte sich heraus, dass auf dem für den Wettbewerb vorgesehenen „Ortskern“ kein Platz für einen Nahversorger vorhanden ist.

Nach dem Scheitern des Wettbewerbs wurden u.a. folgende Gründe genannt:

  • Zu wenig Wohnungen
  • Fehlender Discounter
  • Fachgeschäfte problematisch

Für den 4. September 2018 -mehr als ein Jahr seit Ende des Investoren-Wettbewerbs- hat die Gemeinde zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.

„Brinkum in Fahrt“ war nun gespannt, wie der Planer die Vorstellungen der Investoren im verabschiedeten Ortskern-Konzept unterbringen wird.

In der Info-Veranstaltung wurden nun vom Planungsbüro drei Varianten, diesmal mit Nutzungsvorschlägen vorgestellt. Davon waren zwei mit einem SB-Markt und einer ohne.

Bei den vom Planer vorgetragenen Nachteilen der Varianten mit SB-Markt wurde deutlich, dass auch er diese Varianten für nicht wünschenswert für den „Ortskern“ hält.

Mit anderen Worten: Für einen SB-Markt ist hier kein Platz, und damit kommt er zum gleichen Ergebnis wie „Brinkum in Fahrt“.

Einen Vorschlag für einen alternativen Standort machte der Planer nicht, da er sich auftragsgemäß nur mit den als „Ortskern“ definierten Flächen befassen darf.

Die Variante ohne SB-Markt entspricht am ehesten dem verabschiedeten Ortskern-Konzept.

Dieser Variante könnte man zustimmen, zumal auch eine große Zahl von Teilnehmern der Meinung war, keinen weiteren Markt zu benötigen.

Zur Präsentation

Der Wunsch der angesprochenen Interessenten nach einem Discounter würde hierbei aber nicht erfüllt. Wie sich das auf den nächsten Investoren-Wettbewerb auswirken wird, bleibt abzuwarten.

Der Bürgermeister hält Stuhr und insbesondere Brinkum für so attraktiv, dass die Gemeinde Forderungen stellen kann und nicht die Investoren. Auch das wird sich zeigen.

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info@brinkum-in-fahrt.de

Zeitplan

Nachdem der Bürgermeister im Dezember 2016 noch davon ausging, dass der Spatenstich für die Umgestaltung der Brinkumer Mitte im Jahr 2019 stattfinden könnte, sagte er während des Dämmerschoppens der Interessengemeinschaft Stuhrer Unternehmen (Isu) im Januar 2018 , mit einer Bautätigkeit rechne er frühestens Ende 2019. Nach jetzigen Stand scheint auch das sehr optimistisch zu sein.

Beim ersten Investoren-Wettbewerb dauerte es allein von der Entscheidung des Rates bis zum Ende des ergebnislosen Interessenbekundungsverfahrens sechs Monate.

Vorgesehen war:

Im ersten Teil des Wettbewerbs sollte zunächst das Nutzungskonzept für den Brinkumer Ortskern ausgeschrieben werden.

Der Gewinner des Wettbewerbs schließt dann einen sogenannten Anhandvertrag mit der Gemeinde und zahlt bereits eine Teilsumme für die Grundstücke,.

Anschließend soll in einem zweiten Wettbewerb die Architektonik ausgeschrieben werden.

In beiden Wettbewerben entscheidet eine Jury aus Politik und Gesellschaft über die Vorschläge.

Am Ende stehe aber die Entscheidung des Rates, so Strauß.

Als Zeitraum für die Verfahren plant die Verwaltung jeweils ein Dreivierteljahr ein.