Warum Haltestellenkap / Buskap

Das Haltestellenkap ist lt. Wikipedia eine Haltestelle für öffentliche Verkehrsmittel.

Zu den Vorteilen eines Haltestellenkaps zählen seine geringe Länge sowie die Möglichkeit, dicht am Bordstein anzuhalten, um den Fahrgastwechsel zu erleichtern.

Zudem kann ein Haltestellenkap nicht von Pkw zugeparkt werden. Das haltende Fahrzeug erleichtert auch das Überqueren der Fahrbahn für die Ein- und Aussteiger. Sinnvoll ist daher die Kombination von Haltestellenkap und Querungsanlage.

Des Weiteren befindet sich der Bus beim Verlassen der Haltestelle an der Spitze des Fahrzeugstromes und es muss bei Abfahrt nicht auf eine Lücke im fließenden Verkehr gewartet werden, dies beschleunigt den öffentlichen Nahverkehr.

Aus einem Kap resultiert auch eine gewisse Verkehrsberuhigung, da der haltende Bus den Verkehrsfluss kurz abbremst.

Schließlich wird im Vergleich zu Haltebuchten die Diagonalfahrt bei An- und Abfahrt vermieden, was die Sicherheit für stehende bzw. aus-/einsteigende Fahrgäste vergrößert.

Die Einsatzgrenzen sollten bei einer maßgebenden Verkehrsstärke von 1500 Kfz/h und einem Fahrzeugtakt von über zehn Minuten liegen.

Die Verkehrsstärke in dem von uns angedachten Bereich ist deutlich niedriger und der Fahrzeugtakt von möglichst mehr als  zehn Minuten ist gegeben. 

In der Hauptverkehrszeit von 7:00 bis 9:00 Uhr folgen zweimal je Richtung und von 16:30 bis 17:30 Uhr einmal Richtung Bremen und viermal (davon zweimal neun Minuten) aus Richtung Bremen Busse in einem Abstand von weniger als zehn Minuten aufeinander.

Das spricht aus unserer Sicht nicht gegen Buskaps auf der Bremer Straße.

Auch bei dem Alternativvorschlag sind für uns Buskaps in der Bassumer Straße die erste Wahl. In der Syker Straße könnte eine Haltebucht auf der westlichen Seite und ein Buskap auf der Seite vor dem Friedhof die u.U. bessere Lösung sein.