Busse als Zubringer zur Straßenbahn

Seit vielen Jahren spielte bei unseren Diskussionen die Verkehrsanbindung an Bremen eine Rolle. Oft haben wir uns die Frage gestellt, warum alle durch Brinkum führenden Buslinien ab Huckelriede parallel zur Straßenbahn bis zum ZOB am Bremer Hauptbahnhof fahren müssen.
Wir sehen die Buslinien als Zubringer zur Straßenbahn und waren der Meinung, das u.U. zugunsten dichterer Taktzeiten die Busse nur noch bis Huckelriede zur Linie 4 fahren. (Evtl. könnte abwechselnd auch der Flughafen mit Umsteigemöglichkeit auf die Linie 6 angefahren werden.)
Spätestens zum Beginn der Bauarbeiten am sogen. Monsterknoten ist mit noch mehr Verkehrsbehinderungen in der Kattenturmer Heerstraße zu rechnen. Somit sollte der Umstieg zur Linie 4 schon früher, z.B. Links der Weser ermöglicht werden. „Busse als Zubringer zur Straßenbahn“ weiterlesen

Verein „Aktiv“ bringt sich gegen Straßenbahnlinie in Stellung

Verwundert zeigte sich „Aktiv“ über die von Bürgermeister Niels Thomsen erst jüngst beim Isu-Dämmerschoppen geäußerte Befürchtung, dass Stuhr ohne die Linie 8 im Verkehr ersticken würde (wir berichteten). Ein großes Fragezeichen setzt der Verein auch hinter das Thema Umsteigefreiheit, wenn in Brinkum der Busbahnhof im Zuge der Neugestaltung des Ortskerns verlegt wird. „Wie kommen denn dann die Leute vom Zob zur Linie 8?“ Auch bei dieser Frage würde die „fehlende Sinnhaftigkeit“ des Vorhabens deutlich werden, so Döpkens.

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BSAG steigt ins Taxigeschäft ein

BSAG-Vorstandssprecher Hajo Müller im Interview mit dem WESER-­KURIER:

Gestoppt sind die Ausbaupläne für die Straßenbahnlinien 1 und 8 über Huchting hinaus in die niedersächsischen Nachbargemeinden Stuhr und Weyhe. Vorgesehen war, beide Linien gemeinsam zu entwickeln, doch das ist vorerst nicht möglich, nachdem das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg entschieden hatte, dass die Fortführung der Linie 8 falsch geplant wurde. Das Gesamtprojekt ist mit 100  Millionen Euro veranschlagt. Im September hatte es der Bremer Senat mit einem Sperrvermerk versehen. Die BSAG gibt die Hoffnung trotzdem nicht auf.  Müller kann sich vorstellen, zunächst mit der Linie 1 anzufangen.

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